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Lehrstellenbörse 2012

Schulleiter Herr OStD Hlawatsch und die Sozialpädagoginnen Frau Wendland und Frau John-Goebel heißen alle Besucher der Berufsfachschule für Kinderpflege herzlich willkommen.

Anhand unterschiedlicher Versuche zeigten Schüler der 11. Klasse Kinderpflege, wie man Kindern naturwissenschaftliche Phänomene spielerisch näher bringen kann. Hierzu wurden im Fach MNEZ (mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung) verschiedene Versuche ausgearbeitet, um diese an der Lehrstellenbörse zu präsentieren. In der Vorbereitung sollten die Schüler vor allem darauf achten, dass es sich um einfache, leicht verständliche und gut finanzierbare Versuche handelt, sodass diese auch im Kindergarten eingesetzt werden können, ohne teure Materialien beschaffen zu müssen.

Durch zwei mit einer Schnur verbundene Konservendosen, die so zu einem „Dosentelefon“ umfunktioniert wurden, konnten die Kinder beispielsweise die Übertragung der Schallwellen erfahren.

Dass in der Farbe „Weiß“ auch andere Farben enthalten sind, konnte durch eine ins Licht gehaltene CD, die die Farben brach und so bunte Regenbogenfarben an die Wand warf, gezeigt werden. Auch bunte Seifenblasen, durch die das Phänomen deutlich wird, weckten das Interesse der Kinder. Ein von den Schülern gebastelter bunter Kreisel zeigte hingegen, wie alle Farben wiederum in einem weißen Farbton erscheinen, wenn sie sich beim Drehen miteinander vermischen.

Außerdem durften die Kinder zunächst Tipps abgeben und dann selbst ausprobieren, ob Blätter, Korken, Büroklammern, Kastanien, Federn, Steine, Muscheln und andere kleine Gegenstände wohl auf Wasser schwimmen oder doch untergehen.

Sie sollten versuchen, Luftschlangen mit einem elektrisierten Luftballon ohne Zuhilfenahme der eigenen Hände hochzuheben und konnten sehen, wie der Schatten eines Playmobilmännchens wandert oder sich verdoppelt, wenn man dieses aus unterschiedlichen Positionen oder mit mehreren Taschenlampen anleuchtet.

 

 

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Lehrfahrten

auf der Didakta 2011

Besuch der Didakta in Stuttgart

 

Die Klassen der Kinderpflege 11 waren auf der Didakta und haben sich informiert über Neuigkeiten in der Fachdidaktik und Methodik, sie bekamen zahlreiche Anregungen, die sie auch in Kindertagesstätten brauchen können.

 

 

 

 

 

 

Schülerinnen der Ki 11b waren außerdem im Gespräch  mit Frau Christine Hefer vom Ministerium für Unterricht und Kultus. Sie diskutierten mit ihr über die Ausbildung und die Prüfungen.

Auch die Lehrerinnen waren mit Interesse und Vergnügen dabei. (Von links nach rechts: Frau John Goebel, Frau Abenstein, Frau Wendland-Grunwald)

Besuch der Ohel-Jakob-Synagoge in München

Die SchülerInnen  sollen sensibel werden für Fragen des Glaubens und Respekt gegenüber anderen religiösen Überzeugungen entwickeln.  Deshalb werden im Fach Religionslehre und Religionspädagogik in der 10. Jahrgangsstufe alle Weltreligionen behandelt.

Eine  Führung in der Münchner Hauptsynagoge war Abschluss und Höhepunkt dieser Unterrichtseinheit.

Durch den unterirdischen  „Gang der Erinnerung“, in dem rund  4500 Namen von Münchner Juden verewigt sind, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden, gelangten die SchülerInnen in die Synagoge.  „Stimmt es, dass man in einem Jahr ein Jude werden kann?“,  „Warum darf ein Jude bestimmte Speisen nicht essen?“, „Warum müssen alle männlichen Besucher der Synagoge eine Kopfbedeckung aufsetzen?“, „Haben die Juden auch zu Hause eine Thora?“, „Was ist ein ´Jeckes` oder ein ´Mohel`?“ u. v. m. . Nach einer guten Stunde waren viele Fragen beantwortet und der Wissensdurst der SchülerInnen gestillt.

Abgerundet wurde dieser Ausflug mit einem kleinen Bummel durch die Münchner Innenstadt – bei strahlend schönem Wetter -,  so dass an diesem Tag auch das gesellige Miteinander der Klassen nicht zu kurz kam.

B. Fleschutz, G. Melchert, R. Tischhöfer, W. Röder

 

 

 

 

 

Gerade die besten Schmalzgebäckstücke Münchens verdrückt

(von links: Herr Tischöfer, Herr Röder, Frau Fleschutz)

Herr Röder amüsiert sich sichtlich über Frau Melchert, die fotografiert und dann ihre Sonnenbrille sucht...

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Projekte

Wenn Kinder trauern

   „Was passiert eigentlich mit einem, wenn man tot ist?“ fragt die schwerkranke Sofie ihren Hauslehrer Herrn Joram. „Auf so dumme Fragen gebe ich keine Antwort!“ entgegnet Herr Joram und verlässt das Zimmer.

 Mit diesem Zitat aus dem Kinderbuch „Die wundersame Reise der kleinen Sofie“ führte Frau Färber, Referentin für Kindergartenpastoral der Diözese Augsburg, die SchülerInnen der 11. Klassen unmittelbar zum Thema des Vormittags und zu den Problemen, die Kinder und vor allem Erwachsenen im Umgang mit Tod und Trauer haben.

Wie stellen sich Kleinkinder, Kinder im Kindergartenalter und Kinder im Grundschulalter den Tod vor? Wie trauern Kinder? Wie kann eine Kinderpflegerin in ihrer Einrichtung ein trauerndes Kind begleiten?

Frau Färber gab Antworten und sehr einfühlsam eine Vielzahl von praktischen Ratschlägen.

nach Barbara Fleschutz

 

 

 

 

 

 

Frühling - Zeit des aufbrechenden Lebens

 

 

Am Donnerstag, 24.02.2011 fand für die beiden 11. Klassen der BFS Kinderpflege ein Religionspädagogischer Kurs unter der Leitung von Herrn Georg Batzer, Mitarbeiter der Kindergartenpastoral des Bistums Augsburg, statt.

 Im Frühling beginnt das Leben sich neu zu entfalten. Dieser äußere Vorgang regt an, Fragen nach dem Leben zu stellen. „Woher kommt diese Kraft, die Leben wirkt und schafft?“

In einer  ersten Einheit erlebten die SchülerInnen, wie Kinder ganzheitlich „Das Leben in einer Knospe – das Geheimnis einer Blumenzwiebel“ entdecken können. Anschließend vermittelt ihnen die Geschichte „Vom Schneeglöckchen und dem Frühlingswind“ ein Gefühl der Dankbarkeit für das neu erwachende Leben. Die SchülerInnen erfuhren von Herrn Batzer wie  religionspädagogische Themen vermittelt werden können. Sie lernten Lieder für den Morgenkreis,  Methoden zur Gruppenbildung, Stille-Übungen, Begriffserfahrung, Assoziationen, Identifikationsübungen, Verklanglichung, Legearbeit u. v. m.

Alles brauchbare Methoden im Kindergarten

nach Barbara Fleschutz

 

 

 

 

 

Säen und pflanzen

 

In jeweils 2 Unterrichtseinheiten im Frühjahr 2011 lief der Unterricht im Fach Ökologie und Gesundheit für die beiden Kinderpflegeklassen Ki 10 a (Frau Maurer) und Ki 10 b (Frau Fleschutz) etwas anders ab als sonst.

Jeweils eine halbe Klasse konnte das Thema „säen und pflanzen“ im Gewächshaus praxisnah und handlungsorientiert umsetzen.

Kollege Kraft demonstrierte den  „SchülernInnen“ fachgemäß das richtige „Aussäen“. Er erklärte, welches Material benötigt wird, zeigte an einem Beispiel den richtigen Ablauf beim Säen und gab wichtige Tipps  aus der Gartenpraxis. Dann ließ er die KinderpflegerInnen  alles unmittelbar selber durchführen. Jede Schülerin bereitete zunächst eine Säeplatte vor.  Nach der fachgerechten „Zwischenkontrolle“ von Herrn Kraft suchten sie sich ein Saatgut aus  und gingen engagiert ans Werk. Sie stellten fest, dass es gar nicht so einfach ist, das Saatgut gleichmäßig zu verteilen und  hatten jede Menge Fragen:“ Welche Saaten wachsen schnell?“, „welche sind besonders unempfindlich?“, „welches Saatgut ist besonders groß, damit die Kinder es gut  greifen können?“, „warum ist es so wichtig, dass die Erde eben und plan verteilt wird?“ und „wie lange dauert es, bis richtige Pflanzen wachsen?“ u.s.w.  .Alle Fragen wurden  vom Fachmann gedudig und ausführlich beantwortet. Nach der „Endkontrolle“ wurden die Saaten eingegossen.

Im Verlauf der nächsten  Wochen konnten die Schülerinnen das Wachstum ihrer Pflanzen im Gewächshaus immer wieder beobachten. Endlich war es so weit!  Nach 3 Wochen wurden die Pflanzen pikiert und umgepflanzt.

 Insgesamt war dieses Projekt ein voller Erfolg. Die Kinderpflegerinnen bekamen Sicherheit beim Säen und Pflanzen und hoffentlich Lust, das Gelernte im KiGa umzusetzen und sie freuten sich, dass vor den Ferien jede Schülerin ein Mischsortiment verschiedenster  selbstgezogener  Pflänzchen mit nach Hause nehmen konnte.

 

Vielen Dank an Herrn Josef Kraft für die unkomplizierte und hilfsbereite Zusammenarbeit.

 

Veronika Maurer und Barbara Fleschutz

Hotels für Insekten

 

Schüler der Klasse Landwirte 10A und Schülerinnen der Kinderpflege 10b bauten Hotels für die Insekten.

Sie und ihre Lehrerinnen Frau Fleschutz und Frau Lukas hatten sichtlich Spaß daran.

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