Aktuelles

Lehrstellenbörse 2012
Annika, Melanie und Sarah, Schülerinnen der So10 zeigen den Besuchern, was sie in Projektarbeiten geleistet haben und wie im fachpraktischen Unterricht gearbeitet wird.

Die Lehrstellenbörse bot auch Gelegenheiten zum Austausch über die unterschiedlichen Ausbildungsgänge an der Fachhochschule und an der Berufsfachschule.
Im Gespräch über Organisation der Ausbildungen und mögliche Einsatzgebiete der Absolventen: Herr Prof. Dr. Zacher von der Fachhochschule und Frau Roth von der Berufsfachschule. Mit in der Gesprächsrunde Johannes Fahrni, Schüler der So10.
Lehrfahrten
"Für das Leben lernen: Altersgerechte Aufklärung über Aids und sexuell übertragbare Krankheiten"
Die Klasse So 11 hörte mit Frau Maurer und Frau Fleschutz an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München einen Vortrag über das Thema Aids.
Herr Dr. Stefan Zippel und sein Team informierten Schülerinnen und Schüler über die Ansteckungswege von Aids, aber auch anderer sexuell übertragbarer Krankheiten.
Bei seinen regelmäßigen Aufklärungstagen in der Klinik läßt Dr Zippel wenige Fragen offen, denn bei diesem Thema wird in der Regel nicht gerne nachgefragt.
Es gelang ihm aber auch diesmal mit den Schülern der So 11 in einen Dialog über dieses schwierige Thema zu gelangen.
Frau Maurer berichtet:
Schüler als Studenten- ein Besuch in der medizinischen Anstalt der Ludwig-Maximilians-Universität München:
Neugierig und interessiert traten die Schülerinnen und Schüler der Sozialpflegeklasse die Reise nach München an. Nur wenige Monate vor ihren Abschlussprüfungen zum/r staatlich geprüften Sozialpfleger/in waren sie bestrebt ein weiteres, für sie persönlich als auch berufsrelevantes Aufgabengebiet näher zu erschließen. Nachdem die Immunschwächekrankheit „AIDS“ zuvor im Fach „Pflege und Betreuung“ thematisiert worden war, bekamen die Schülerinnen und Schüler bei dieser Lehrfahrt die Möglichkeit, am dermatologischen Institut der LMU München ihr Wissen zu vertiefen.
Herrr Dr. Zippel, Psychosoziale AIDS-Beratungsstelle in der Münchner LMU-Klinik für Dermatologie und Allergologie, ist Fachmann, wenn es um altersgerechte Aufklärung und Informationen zum Thema Aids und HIV geht. Seit vielen Jahren bietet er Schülervorträge zu diesem Thema an und ist redlich bemüht allen Anfragen, seine informativen und anschaulichen Vorträge zu besuchen, nachzukommen. So richtete er auch für unsere Berufsfachschulklasse einen gesonderten Termin ein und verlegte die Veranstaltung auf den Nachmittag, damit wir aus Kempten anreisen konnten. Wir nutzten die Semesterferien der Studenten, dadurch konnte Dr. Zippel den Hörsaal für uns schwäbische Berufsschüler an einem Donnerstagnachmittag reservieren.
In den kommenden drei Stunden wurde kein Blatt vor den Mund genommen. Mit seiner direkten und humorvollen Art brachte Dr. Zippel uns die Informationen rund um das Thema HIV, AIDS und weitere sexuell übertragbaren Krankheiten näher und brach das Eis der oft von der Gesellschaft tabuisierten Thematik.
Ohne Pause, dafür mit informativen und lehrreichen Abbildungen sorgte er für eine ständige Aufmerksamkeit auf Seiten der 20 Schülerinnen und Schüler.
Gegen 18.30 Uhr kehrten wir wieder nach Kempten zurück, anregendes Informationsmaterial, Eindrücke aus dem Lehrsaal und natürlich weitere Souvenirs aus München im Gepäck. Es war ein gelungener und interessanter Vortrag, der unseren zukünftigen Sozialbetreuern nicht nur beruflich einen großen Nutzen bringt.
Veronika Maurer
Projekte

Das Werdensteiner Moos - mit allen Sinnen erleben

Spielenachmittag in der Seniorenbetreuung Altstadt

Seniorenbetreuung Altstadt: Spiele und Musik - gut für die Stimmung und die Seele

Die Allgäuer Zeitung berichtet über unsere Schüler und ihre Projekte
Der Spielenachmittag in der SBA

Ein schwieriges Thema
Tod und Sterben - dargestellt in dem Theaterstück: Oskar und die Dame in Rosa
Auch hierfür interessierte sich die Allgäuer Zeitung

Die Allgäuer Zeitung berichtete...
Praktische Ausbildung

- Fußball Aufwärmtraining
In der sozialpflegerischen Praxis finden Lehrproben zu den Bereichen "Pflege" und "soziale Betreuung" statt.
Das in der Schule praktisch und theoretisch Erlernte können die Schüler in den jeweiligen Praxisbetrieben umsetzen. Dabei haben sie die Möglichkeit, in der 10. Klasse eine Einrichtung der Altenhilfe kennenzulernen; in der 11. Klasse findet die praktische Ausbildung in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung bzw. im Krankenhaus oder einer Sozialstation statt.

Bayern Fan informiert sich

Im Tor
Durch eigenes Erleben an sich selbst werden die Schüler in der Fachpraxis Sozialpflege an ihr zukünftiges Aufgabengebiet herangeführt. "Angenehm" oder "unangenehm" - wie dies der Pflegebedürftige empfinden mag, kann hier am eigenen Körper erfahren werden.

Selbst erfahren, wie es ist....

... gelagert zu werden...


... rasiert zu werden...

Soziale Betreuung im Altenheim (hauswirtschaftliche Beschäftigung)

Soziale Betreuung im Altenheim
Ausbildung aus Schülersicht
Unterschiedliche Erfahrungen in den Praktika der 10. und 11. Klassen
In der 10. Klasse waren wir das ganze Jahr über in einer Einrichtung für ältere Menschen. Hier lernten wir die Pflegegrundsätze, die hauswirtschaftliche Versorgung und Beschäftigungsmöglichkeiten mit den Bewohnern kennen.
Den Alltag in so einem Seniorenheim fand ich überaus interessant.
Jetzt in der 11. Klasse bin ich in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung tätig. Hier finde ich besser, dass man einfach mehr Zeit für die Bewohner hat und individueller auf den Einzelnen eingehen kann. Mir gefällt an der Arbeit mit Behinderten, dass man mit seiner Arbeit mehr Erfolg erzielen kann als im Altenheim. Das heißt, man kann in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Logopäden etc. den Klienten ein möglichst angenehmes und selbstständiges Leben ermöglichen. Im Altenheim begleitet man die Bewohner in den letzten Jahren ihres Lebens.
Ich möchte aber durch meine Arbeit lieber etwas Dauerhaftes erreichen, wie z. B. einen jungen Menschen mit Beeinträchtigung dabei unterstützen, durchs Leben gehen zu können. Deshalb gefällt mir das Praktikum in der 11. Klasse besser als das in der 10 Klasse.
Ich persönlich finde es schade, dass wir in der 10. Klasse nur in einer Einrichtung für SeniorInnen praktizieren durften. Nicht dass es mir keinen Spaß gemacht hat, sondern weil ich im späteren Leben mit behinderten Menschen arbeiten will und gerne noch mindestens ein Praktikum in einer Einrichtung für behinderte Menschen gemacht hätte. Trotzdem würde ich keinesfalls ausschließen, einmal vorübergehend in einem Altenheim zu arbeiten. Denn was ich dort auch besonders toll fand, war das Feedback, welches man von den Bewohnern bekommt - unter anderem die Dankbarkeit „für sie da zu sein.“
Marcel Ossig
Lehrstellenbörse aus Schülersicht
Die Lehrstellenbörse fand am Samstag, den 19.02.2011, statt. An diesem Tag war unsere Aufgabe, Fragen von Besuchern zu unserer Berufsfachschule für Sozialpflege zu beantworten und auf Wunsch ihren Blutdruck zu messen.
In der Schule haben wir das Blutdruckmessen genau geübt, doch trotzdem waren Daniela, Steffi und ich noch sehr unsicher. Wir hatten Angst, dass wir zum Beispiel die Manschette falsch anlegen oder vielleicht der Person beim Aufpumpen weh tun könnten. Und was, wenn wir den systolischen und den diastolischen Wert nicht hören?
Daher haben wir bei der Lehrstellenbörse die Fragen der Besucher beantwortet und unsere drei anderen Klassenkameraden, die auch an dem Tag Dienst hatten, bei den Besuchern den Blutdruck messen lassen.
Am Ende standen wir drei noch vor dem Klassenzimmer und haben die Besucher dazu motiviert, das Zimmer zu betreten und sich über die Berufsfachschule für Sozialpflege zu informieren.
Laura, Daniela, Steffi – SO 10



